Es ist nun schon über einen Monat her, dass ich hier einen Eintrag hinterlassen habe. Was soll ich sagen - manchmal fehlt einfach die Zeit. Nun breche ich einfach mal das Schweigen
und berichte ein wenig von den letzten Wochen hier in Alberta. Ich nehme natürlich auch die konstruktive Kritik an und zeige hier ein paar mehr Beweisbilder, “Wir-waren-wirklich-da”-Bilder bzw. Bilder mit “Menschen”.
Stephi in Calgary
Anfang September hatte Stephi den langen Weg nach Calgary auf sich genommen, um hier nach dem Rechten zu sehen. Die folgenden 3 Wochen haben wir jede Menge unternommen, sowohl in Calgary als auch in der Umgebung. Unter anderem waren wir auf dem Calgary Tower.
14. Nov: Columbia Icefields
Der erste richtig lange Ausflug führte uns in den Banff und Jasper Nationalpark. Ziel war es, eine der schönsten Fernstraßen der Welt, den Icefields Parkway entlang bis zu den Columbia Icefields zu fahren. Diese Tour dauerte so ziemlich einen ganzen Tag und war ca. 700km lang (Hin und Zurück). Es war also eine ziemlich lange Tour, aber ich denke, sie hat sich gelohnt. Wir haben jede Menge tolle Bilder gemacht - es war zwar verschneit, aber letztendlich konnten wir doch einen Blick auf einen kleinen Teil der Columbia Icefields werfen.
Hier wieder einige Bilder des Ausfluges. Weitere findet ihr in meinem Flickr-Album Columbia Icefields.
15. Nov: Drumheller in den Badlands
Gleich am nächsten Tag starteten wir einen weiteren Tagesausflug. Dieses Mal sollte es nach Drumheller gehen, eine kleine Stadt in den Badlands. Sie liegt ca. 140km östlich von Calgary - also entgegengesetzt zu den Rocky Mountains. Die Landschaft (Badlands) sieht einerseits Trübe und Grau (es ist ja kein Frühling oder Sommer) andererseits aber auch faszinierend aus. In und um Drumheller wurden damals bedeutende archäologische Funde gemacht, weshalb das Motto der Stadt auch “Dinosaurier” ist. Überall in der Stadt stehen mehr oder weniger gute Attrappen herum - und es sind einfach so viele, dass man sofort sagt “Die spinnen, die Nordamerikaner”, weil sie einfach wieder übertreiben. Stellt euch vor, in einer kleinen deutschen Stadt würden alle Gartenbesitzer statt kleiner bunter Gartenzwerge einfach 50-100cm große bunte Dinosaurier aufstellen - unerträglich, oder? Nun ja - jedenfalls besuchten wir dort das Royal Tyrrell Museum of Palaeontology, ein wirklich interessantes und gut gestaltetes Museum. Weiterhin waren wir auf einer Hängebrücke (Star Mine Suspension Bridge) und bei den “gigantischen” Drumheller Hoodoos.
21. Nov: Edmonton
Ein weiterer Tagesausflug führte uns in die ca. 300km entfernte Stadt Edmonton. Dort besuchten wir das Muttart Conservatory (botanischer Garten) und natürlich die West Edmonton Mall. Diese Mall ist eine der größten Einkauf-Malls der Welt (aktuell Platz 6). Im Grunde ist sie eine kleine Stadt, die Abenteuer und Einkaufen verbindet - ziemlich pompös und beeindruckend (für einen Europäer).
Weitere Bilder von Stephi, die Sie in Edmonton geschossen hat, findet ihr in meinem Flickr-Album Edmonton.
22.-25. Nov: 4 Tage in Banff
Stephis letzte Canada-Tage (für 2009
) haben wir in der kleinen Stadt Banff verbracht. Sie liegt ca. 140km westlich von Calgary und hat nur ca. 6700 Einwohner. Der Grund dieses 4-Tage-Ausfluges war die Konferenz ITS 2009, an der ich als normaler Besucher teilnahm. Da mein Supervisor aus Calgary (Sheelagh Carpendale) einen der “Program Chairs” inne hatte, war fast die komplette Arbeitsgruppe des iLab’s dort. Aber auch mein Supervisor aus Magdeburg, Raimund Dachselt, war mit zwei Doktoranden bei der Konferenz und konnte gut “punkten”, wie ich finde.
Stephi und ich hatten ein gemütliches Doppelbettzimmer in dem schönen Schlosshotel Banff Springs Hotel, gleichzeitig der Veranstaltungsort der Konferenz. Stephi konnte dann Banff besichtigen und die Annehmlichkeiten des Hotels genießen, während ich schwer schuften musste
.
Dann wurde es kalt
Als Stephi dann am 25. November zurück nach Deutschland flog, wechselte das Wetter und wir hatten am 26. sofort Schnee. So konnte ich dann mit Sebastian und Till am darauf folgendem Wochenende Ski fahren gehen. Einige Tage später fielen dann die Temperaturen weiter und ich “durfte” das erste Mal in meinem Leben Temperaturen von -30 Grad Celsius erleben - es war “Arsch-Kalt”.
Das war dann auch fast der komplette November.
Viele liebe Grüße nach Deutschland!



















3 Kommentare
Nadine 24. Dezember 2009 14:35
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das sind wirklich wunderschöne Eindrücke, die du uns da vermittelt hast. Hier liegt inzwischen auch Schnee, aber die Temperaturen können wir nicht toppen.
Liebe Grüße nach Calgary
Nadine
PS: Sei gedrückt aus der Ferne, gerade weil heut der 24.12. ist...
Schwesterherz 26. Dezember 2009 23:54
2
Heike Langner 12. Januar 2010 23:22
3
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